Die Generalversammlung fand diesmal auf der Insel Reichenau statt.
Der Termin läutet traditionell das Saisonende ein, auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht danach aussah.

Nach der Begrüßung durch Präsident Paul Minz ging es auch direkt in die Tagesordnung.

Als erstes wurde berichtet, dass im Markelfinger Winkel ein erweitertes Naturschutzgebiert errichtet werden soll.
Dazu soll zwischen der Einfahrt des Hafen Martin und der gegenüberliegenden Uferseite ein Befahrverbot ausgesprochen werden.
Genauso auf der Seite des Hafens vor dessen Einfahrt.
Somit wäre ein weiterer Bereich für die Wassersportler gesperrt. Der beliebte Ankerplatz würde somit hinfällig.
Hintergrund sei der besonders Schützenswerte Bereich für die hier brütenden Vögel.
Wie das Verbot mit der direkt hinter dem geplanten Naturschutzgebiert verlaufenden Bahnlinie und dem Uferweg in Einklang gebracht werden soll, hat sich dem Autor dieses Artikels bisher nicht erschlossen. Die Ankerlieger stören wohl die Vögel besonders.

Die Staatssekretärin im Regierungspräsidium Freiburg, die vom Verband angeschrieben wurde, hat sich schriftlich bereit erklärt, noch im Herbst eine Ortsbegehung zu machen und mit den Beteiligten zu sprechen.
Nur, der Herbst neigt sich dem Ende zu und der Termin wurde noch immer nicht vereinbart. Der IBMV bleibt hier aber weiter dran.

Dem Thema „Aquakulturen“ im Überlinger See steht der Verband weiterhin skeptisch gegenüber.
Durch die Fischzucht in großen Käfigen im freien Wasser wird dies extrem mit Futterresten und Hinterlassenschaften der Fische belastet.
Dies könne nach Verbandsmeinung auch außerhalb des See’s gemacht werden, allerdings könnten dann z.B. Felchen nicht mehr als „Bodenseefelchen“ angeboten werden.

Der Präsident berichtete weiter von dem zweiten Skippertreffen beim MYCO. Man verbrachte einen schönen Tag in deren Hafen, und das bei steigender Teilnehmerzahl. Das nächste Treffen ist für Pfingstsamstag 2019 eingeplant. Diesmal in Wallhausen.

Bei der anschließenden Wahl des Vorstands wurde dieser einstimmig bestätigt. Die Satzung wurde in Vorfeld dahingehend geändert, dass die Amtszeit statt wie bisher zwei nun drei Jahre beträgt.

Nun kam die Prämierung der besten Seedienstler an die Reihe.
Der SMYH wurde zweimal prämiert. In den Kategorien „Seedienststunden im Verhältnis zu der Anzahl der Boote im Verein“, und in der Kategorie „Seedienststunden pro Boot“ erreichte der SMYH jeweils den zweiten Platz.
Gratulation und ein großes „Dankeschön“ an dieser Stelle für alle Seedienstleistenden!

Die Entwicklungen zahlreicher Naturschutzverbände und deren Ideen zeigt, wie wichtig es für uns Wassersportler ist, dass ein Verband sich stellvertretend für die Mitgliedsvereine gegen übertriebene Forderungen stellt.
Da die verschiedenen Verbände gemeinsam vorgehen ist gewährleistet, dass sie hier auch entsprechend Gehör finden: damit wir auch in Zukunft unserem Wassersport wie bisher nachgehen können.

Euer
Alexander Trippel
Leiter der Motorbootabteilung & IBMV-Beautragter

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