Die Bodensee-Wasserversorgung informiert über temporäre Sperrgebiete und schreibt:

„Heute möchten wir Ihnen weiterführende Informationen zur Verfügung stellen und Sie insbesondere über die anstehenden Seegrunduntersuchungen informieren, die auch mit temporären Wasserflächensperrungen verbunden sind. Zur weiteren Konkretisierung unserer Planungen benötigen wir Kenntnis über den Untergrund im Bodensee in dem Bereich, wo wir unsere zukünftigen Entnahmeleitungen an den Standorten Pfaffental und Süßenmühle planen. Dazu werden wir 18 Bohrungen im See vornehmen in einer Wassertiefe von 8 bis 70 Metern. Die Bohrtiefen variieren dabei zwischen 10 und 60 Meter unter Seegrund. Dazu wird das beauftragte Unternehmen in den nächsten Wochen eine schwimmende Plattform aus mehreren Pontons auf Höhe Pfaffental bzw. Süßenmühle in den See verlegen. Um diese Plattform wird die Wasserfläche in Abstimmung mit dem Schifffahrtsamt des Landratsamts Bodenseekreis und der Wasserschutzpolizei mit einer temporären Schutzzone gesperrt, um Unfälle zu vermeiden. Damit der Ponton stabil im Wasser liegt, fixieren wir ihn mit vier Ankern und markieren diese mit Warnbojen und Beleuchtung. Der durch die Warnbojen umfasste Bereich dient als Schutzzone für die Bohrarbeiten und darf während der Bohruntersuchungen aus Sicherheitsgründen nicht befahren werden. Die Schutzzone für die tiefen Bohrungen (ca. 300×400 m) wird für ungefähr 4 Wochen ausgewiesen werden, die zwei kleineren Schutzzonen (ca. 150×200 m) für die Bohrungen bei mittlerer Wassertiefe werden jeweils für nur ungefähr eine Woche ausgewiesen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte März beginnen. Die Felder werden sich uferparallel gedreht in Richtung Überlinger See befinden, um die Schifffahrt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Ziel ist es, die weit im See liegenden Bohrungen zuerst durchzuführen und die Untersuchungen im vielbefahrenen Seebereich möglichst schnell abzuschließen, um die kommende Saison für Segler und andere Wassersportler möglichst wenig zu beeinträchtigen. Außerdem für Sie zur Kenntnis: Wir untersuchen auch landseitig ab März bis zum Spätsommer an insgesamt circa 100 Bohrpunkten den Baugrund für die geplanten neuen Seewasserwerke im Pfaffental und am bestehenden Standort Süßenmühle sowie für die Tunneltrasse, die später die Druckleitung vom Standort Pfaffental auf den Sipplinger Berg aufnehmen soll, und die erdverlegten Stromleitungen. Im Anhang finden Sie zwei Karten der Sperrzonen (Pfaffental und Süßenmühle), die Koordinaten zu den Sperrzonen sowie eine bildliche Darstellung des Pontons. Weitere Informationen und Bildmaterial zu allen Voruntersuchungen finden Sie weiterhin auf unserer Website unter >>>https://www.bodensee-wasserversorgung.de/projekt-zukunftsquelle.html .“

Die Bodensee-Wasserversorgung informiert

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